Holunderblütensirup

Das brauchst Du:

50 Holunderblütendolden
3 Liter Wasser
4 kg Zucker
10 Zitronen

So geht’s:

  • Blüten so weit es geht von den grünen Stängeln befreien. Je weniger Stengel, desto besser das Ergebnis.
  • 5 der 10 Zitronen waschen und in Scheiben schneiden.
  • Wasser mit Zucker und den Zitronenscheiben aufkochen.
  • Die restlichen Zitronen entsaften.
  • Die Dolden und den Saft der Zitronen hineingeben und vom Herd nehmen.
  • Eine Woche durchziehen lassen. Dabei zwei Mal täglich umrühren.
  • Nach 1 Wochen durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen und aufkochen.
  • Flaschen mit heissem Wasser sterilisieren und den Sirup anschließend in die Flaschen füllen.
  • Der Sirup hält sich so ca. 1 Jahr.

Dolmeh Kalam (Persische Kohlwickel)

Das brauchst Du:
(für 4 Personen)

1 Wirsing
1 – 2 EL Gemüsebrühe
1/2 Päckchen Sojaschnetzel
1 Zwiebel
2 Tassen* Reis (ich verwende Basmatireis, ihr könnt aber auch jeden anderen Reis nehmen)
2 Tassen *halbe gelbe Schälerbsen (gibt es in Bioqualität von Davert oder in persischen Geschäften)
Sonneblumenöl
2 EL getrockneter oder gefrorener Dill
2 EL getrocknete oder gefrorene Petersilie
3 EL Tomatenmark
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Zimt
1 Dose geschälte Tomaten in Würfel

*1 Tasse ist bei mir eine normale kleine Kaffeetasse

So geht’s:

Vorbereitung:

  • Schälerbsen ca. eine halbe Stunde einweichen und dann mit etwas Salz in Wasser kochen, bis sie so weich sind, dass man sie durchbeissen kann. Wasser abschütten und die Erbsen beiseite stellen.
  • Parallel dazu den Reis wie gewohnt kochen. Ebenfalls beiseite stellen.
  • In der Zwischenzeit die äusseren Blätter des Wirsings entfernen und den Wirsing ganz waschen.
  • In einem großen Topf Wasser und etwa 1-2 EL Gemüsebrühe aufkochen und den Kohlkopf dann ca. 5 Minuten kochen, damit die Blätter weich und biegsam werden. Nach 5 Minuten den Herd ausschalten und den Kohlkopf für weitere 5 Minuten im Wasser lassen. Danach rausnehmen und die übriggebliebene Flüssigkeit für die Sojaschnetzel verwenden.
  • Sojaschnetzel mit der aufgefangenen Flüssigkeit einweichen (gerade so lange, dass sie noch etwas Biss haben). Flüssigkeit nach ca. 10 Minuten wegschütten. Beiseite stellen.
  • Die Zwiebel hacken.

Jetzt müssten wir alle Zutaten bereit haben und können loslegen!

  • Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Sojaschnetzel dazugeben und mit ca. 1/2 TL Zimt scharf anbraten.
  • Die fertig gebratenen Sojaschnetzel in eine große Schüssel geben. Den fertig gekochten Reis, die Erbsen, Petersilie, Dill (jeweils etwa einen TL behalten für die Tomatensoße), Tomatenmark und Zitronensaft hinzugeben und miteinander vermengen bis eine etwas klebrige Masse entsteht. Dabei darauf achten, dass die Reiskörner und die Erbsen nicht zermatschen.
  • Salzen und pfeffern und mit Kurkuma und ggf. noch ein wenig Zimt abschmecken.
  • Die Blätter des Wirsings müssten mittlerweile so weich sein, dass man sie falten kann.
  • Den Boden eines großen Topfs mit etwas Wasser füllen und mit einem großen Wirsingblatt bedecken.
  • Jeweils 1 Blatt vom Wirsing abschneiden und (je nach Größe des Blatts) 1 bis 2 EL von der Masse die Mitte des Blatts legen. Das Blatt nun zu kleinen Päckchen falten und mit der gefalteten Seite nach unten auf das Wirsingblatt im Topf legen. So weitermachen, bis alles aufgebraucht oder der Topf voll ist. Dabei können die Wirsingpäckchen ruhig gestapelt werden. Wer möchte, kann dazwischen immer wieder Wirsingblätter als „Etage“ verwenden. Bleiben Wirsingblätter übrig, können diese kleingeschnitten und weiterverwendet werden.Dazu gleich mehr.
  • Die Tomaten aus der Dose mit dem verbliebenen Dill und der Petersilie in eine Schüssel geben und mit etwas Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Die kleingeschnittenen Wirsingblätter können ebenfalls hinzugefügt werden.
  • Nun die Soße über die aufgestapelten Wirsingpäckchen geben. Dabei darauf achten, dass sich die Soße gut verteilt und auch bis ganz unten kommt.
  • Die Päckchen nun mit einem Teller abdecken und beschweren. Bei mir sieht das dann ungefähr so aus:

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  • Das Ganze nun bei schwacher bis mittlerer Hitze noch etwa 1 Stunde kochen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdampft, kann man an den Rändern ein wenig Wasser nachfüllen.
  • Wenn die Päckchen fertig gekocht sind, immer 2 bis 3 auf einem Teller platzieren, etwas Soße darübergeben und mit Weissbrot servieren.

Mediterraner Aufstrich

Das brauchst Du:

Ein Päckchen Tofu, natur (mittelfest bis fest)
3 EL Zitronensaft
4 EL Rapsöl
1 kleine Knoblauchzehe oder Knoblauchgranulat (optional)
1 knapper TL Salz
Pfeffer
1/2 Pckg. gemischte Kräuter, tiefgekühlt (z.B. 8‐Kräuter‐Mix) oder entsprechend
frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel usw.)
eine Handvoll Basilikum
getrocknete Tomaten (am besten in Öl, dann kann man 2 EL Rapsöl durch das Tomatenöl ersetzen)

So geht’s:

  • Den Tofu in grobe Stücke schneiden, Knoblauch grob hacken und alles mit den anderen Zutaten in den Mixer geben und einige Minuten zu einer sehr feinen Creme pürieren bis keinerlei Stückchen mehr vorhanden sind.
  • In ein geeignetes Gefäß füllen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  • Ggf. noch einmal würzen am nächsten tag.

Dieser Aufstrich lässt sich sehr gut variieren.

Paprika Pistazien Paste

Das brauchst Du:

3 geröstete rote Paprikaschoten ohne Haut
100 g Pistazien
1/2 TL Salz (eventuell etwas mehr, einfach abschmecken)
2 EL Hefeflocken
3 EL Olivenöl
3 EL Haferkleie
1 EL Vollkornsemmelbrösel

So geht’s:

  • Paprika im Ofen garen, bis die Haut Blasen wirft und an einigen Stellen schwarz wird. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, anschließend grob zerkleinern und in den Mixer geben.
  • Die Pistazien mit den übrigen Zutaten zu den Paprika geben. Alles mit dem Mixer oder dem Pürierstab zu einer homogenen Masse richtig fein cremig pürieren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Wenn alles stimmt, die Paste in den Kühlschrank stellen und 2 Stunden durchziehen lassen.

Vanillequarkcreme mit Erdbeermousse und Crunch

Ich habs geschafft. Endlich kann ich wieder Quarkspeisen herstellen. Das ist gar nicht so schwer und braucht etwas Zeit, aber das Ergebnis ist wirklich klasse und dem echten Quark sehr ähnlich!

Das brauchst Du:
(für 4 Portionen)
Natursojajoghurt von Alpro (man könnte es auch mit der neuen Kokos- oder Mandelvariante probieren!)
1 Schälchen frische Erdbeeren
Bio Schoko-Haferkekse vom Aldi

außerdem:
Kaffeefilter
1 TL gemahlene Vanille (oder Vanillezucker)
Agavendicksaft

So geht’s:

  • Um den Quark herzustellen benötigt man einen großen, starken Kaffeefilter (geht auch mit einem dichten Küchentuch), ein Sieb und eine Schüssel.
  • Den Kaffeefilter oder das Küchentuch in das Sieb legen und die Schüssel als Auffangbehälter darunter legen. Dann den Joghurt komplett in den Kaffeefilter gießen und das Ganze über Nacht (ich mach es sogar über zwei Nächte) im Kühlschrank abtropfen lassen – TADAAAAAA! Zwei Tage später hat man Quark!

Es ist unglaublich, wie viel Flüssigkeit aus dem Joghurt kommt und wie viel am Ende eigentlich noch übrig bleibt! Für einen Nachtisch für 4 Personen sollte es reichen!

Weiter geht’s mit den Vorbereitungen:

  • Die Quarkcreme mit der Vanille oder dem Vanillezucker verfeinern, abschmecken und etwas ziehen lassen.
  • Erdbeeren waschen, Strunk entfernen und ca. 2/3 der Erdbeeren pürieren. Die restlichen 1/3 in ganz kleine Würfel schneiden. Die Würfel dann mit der Erdbeermousse vermischen.
  • Die Kekse in eine Tüte geben und zu Kekskrümeln verarbeiten. Dabei können ruhig auch etwas größere Stücke dabei sein.

Jetzt geht’s los:

  • In einem Glas (ich habe hier Weckgläser verwendet, die sind dekorativ und irgendwie hat es was mit den Deckelchen 😉 ) ein bis zwei Teelöffel Kekskrümel geben.
  • Darauf eine Schicht Quark (am besten so, dass die Keksschicht komplett bedeckt ist, dann zieht keine Erdbeerflüssigkeit in die Kekse und sie werden nicht matschig).
  • Danach eine Schicht Erdbeermousse auf der Quarkcreme verteilen.
  • Auf diese Schicht kommt dann wieder eine Schicht Quarkcreme, dann eine Schicht Kekskrümel.

Fertig!

Cakepops

Foto 4   Foto 2

Foto 3   Foto 1

Ich wollte die ganze Zeit endlich mal Cakepops machen. Da ich mir endlich einen Cakepopmaker bestellt habe und der pünktlich zu Ostern kam, hab ich gleich mal losgelegt und sowohl den Maker ausprobiert, als auch Cakepops „ohne Maker“ gemacht.

Die dunklen Cakepops sind mit einem hellen Teig im Cakepopmaker gemacht und mit dunkler Schokolade überzogen. Die bunten Plättchen sind leider nicht vegan (das sehe ich aber nicht so eng…).
Die hellen Cakepops sind mit einem Brownieteig gemacht.

Das Rezept hierzu habe ich von der Seite The Veg(etari)an Diaries. Der Teig ist einfach unschlagbar lecker! Ich hab dann den Teig gebacken, ihn abkühlen lassen und dann so lange Hafersahne untergehoben, bis er die für mich richtige Konsistenz hatte.

Ausserdem benötigst Du:
weisse Kuvertüre (ich verwende die von Schakalode)
Dekozeugs (hier: nicht vegane bunte Streusel und Plättchen, Haselnusskrokant, selbstgemachte Fondantblüten)
Dann einfach zu Kugeln formen. Schokolade schmelzen (dabei nicht über 31°C kommen, wie ich jetzt gelernt habe. Denn sonst bekommt die Schokolade hässliche weisse Flecken und die weisse Schokolade sieht nach dem Trocknen dann aus, als wäre sie „verkalkt“). Mit Schokolade überziehen (das geht am besten, wenn man sie mit dem Cakepopstil aufspießt und dann mit einem Pinsel die Schokolade aufträgt) und verzieren.

Die länglichen „Eier“ sind mit Eierlikör-Eiern gefüllt (natürlich auch nicht vegan!). Meine nichtveganen Kolleginnen fanden sie allerdings vorzüglich. Müsste man mal mit veganer Füllung versuchen – vielleicht mit selbstgemachten veganen „Sahne“Likörpralinen? Ich werde mal experimentieren und berichten.

Rezept für die (innen) hellen Cakepops
270g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
180g Rohrzucker
1 EL Vanille
1/4 TL Salz
110 ml Vanillepflanzenmilch (ich habe Soja-Vanille von Alpro genommen, die ist sehr aromatisch)
100 ml Wasser
75 ml gemschacksneutrales Öl

Ausserdem benötigst Du:
dunkle Kuvertüre
Dekozeugs (hier: nicht vegane bunte Streusel und Plättchen, Haselnusskrokant, selbstgemachte Fondantblüten)

  • Zuerst die trockenen Zutaten vermengen, dann den Rest dazugeben und miteiandner vermischen.
  • Den Cakekpopmaker nach Anleitung aufheizen und den Teig in die jeweiligen Löcher bis knapp unter den Rand füllen.
  • Ca. 5 bis 10 Minuten backen, bis die Kugeln durch sind. Ggf. Stäbchenprobe machen.

Abkühlen lassen.

  • Die abgekühlten Kugeln nun mit der Schokolade überziehen (siehe oben) und verzieren.

Trocknen lassen – fertig!

Zum Aufstellen und Transportieren kann man einen Styroporblock mit Geschenkpapier überziehen und die Cakepops dann reinstecken. Ich habe mir jetzt einen Aufsteller von Xenos gekauft. Da passen 24 Cakepops rein und sie sind praktisch und sicher zu transportieren.

Addas Polo (Persischer Linsenreis)

Das brauchst Du:
(für 2 bis 4 Personen)


Für den Linsenreis:
2 Tassen Basmatireis
1 Tasse Braune Linsen
1 bis 2 Kartoffeln

Für das Gehackte:
75g Sojaschnetzel
1 EL Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
1 EL Tomatenmark
1-3 EL Granatapfelmark
1 TL Zimt

Für die süße Beilage:
Sultaninen oder Datteln

Das brauchst Du noch:
Alsan oder Öl
Pfeffer
Salz

So geht’s:


  • Linsen nach Steinchen durchsuchen und diese entfernen. Dann mit dem Reis zusammen waschen und in einem großen Topf mit Wasser bedecken. Salz und etwas Alsan dazu. Kochen, bis der Reis bissfest ist, d.h. er ist außen schon etwas weich, aber knackt noch, wenn man draufbeißt.
  • Während der Reis kocht, eine Kartoffel schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Das Reis/Linsen-Gemisch in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
  • Den Boden eines Teflon-Topfes mit Wasser bedecken, einen EL Alsan dazugeben und schmelzen. Dann die Kartoffelscheiben auf dem Boden des Topfes verteilen. Dieser Schritt ist nicht zwingend. Es geht auch nur mit Reis, ohne Kartoffeln. Dann ergibt sich eine Reiskruste und keine Kartoffelkruste.
  • Das Reis/Linsen-Gemisch auf die Kartoffelscheiben geben und mit einem Kochlöffelstiel ein paar Löcher bis zum Boden des Topfes in den Reis pieken, damit der Dampf besser entweichen kann.
  • Den Deckel des Topfes mit einem Tuch umwickeln und den Reis bei schwacher Hitze (Stufe 1 bis 2) etwa eine Stunde garen. Der Topf kann ruhig ein bisschen „dampfen“.
  • Während der Reis gart, Gemüsebrühe ansetzen und Sojaschnetzel in der Gemüsebrühe kurz (5 Minuten reichen) einweichen.
  • Eine Zwiebel schälen und kleinschneiden. Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig bis goldbrauch braten. Etwas Tomatenmark dazugeben, dann ergibt sich eine schöne Farbe.
  • Die Sojaschnetzel dazugeben und mitbraten.
  • Währenddessen einen, zwei oder drei EL Granatapfelmark (je nach Menge der Sojaschnetzel und je nachdem, wie säuerlich es dann schmecken soll) in heißem Wasser auflösen.
  • Wenn die Sojaschnetzel angebraten sind, mit dem Granatapfel/Wasser-Gemisch ablöschen.
  • Einen EL Zimt drüberstreuen.
  • So lange kochen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist und eine schlontzige Konsistenz erreicht ist. Ggf. nochmal Granatapfel/Wasser-Gemisch nachgießen. Die Sojaschnetzel müssen einen leicht säuerlichen Geschmack haben.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Jetzt sind die Sultaninen bzw. Datteln dran. Wenn Datteln verwendet werden, dann müssen diese in kleine Stücke geschnitten werden, so dass sie in etwa so groß sind wie die Sultaninen.
  • Datteln oder Sultaninen in Alsan anbraten.
  • Wenn der Reis fertig ist, den Topf vom Herd nehmen. Ein Tablett auf den Topf legen und den Topf „stürzen“. So entsteht der schöne „Ta dig“ (der Boden des Topfes).

Reis, Sojaschnetzel und Rosinen auf einem Teller drapieren und servieren.

Lubia Polo (Persischer Bohnenreis)

Das brauchst Du:
(für 2 bis 4 Personen)


2 Tassen Basmatireis

Brechbohnen (frisch oder gefroren)
75g Sojaschnetzel

1EL Gemüsebrühe

Öl
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe (oder Knoblauchgranulat)
Kurkuma
Zimt
Salz
Pfeffer
1/2 Tube Tomatenmark
Wasser
Alsan
1-2 Kartoffel(n)
Ein paar Fäden Safran

So geht’s:


  • Bohnen waschen, die Enden abschneiden und sie in ungefähr 1 bis 2 cm große Stücke schneiden.
  • Gemüsebrühe aufsetzen und die Sojaschnetzel kurz darin ziehen lassen (ca. 5 Minuten. In einem Sieb abtropfen lassen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin glasig braten. Knoblauch kurz mitbraten und schließlich Sojaschnetzel in der Pfanne braten.
  • Salzen, pfeffern, und ordentlich Kurkuma (+1 TL) und Zimt (+1 TL) dazu.
  • Wenn die Sojaschnetzel angebraten sind, Tomatenmark hinzugeben und ein wenig mitbraten, dann bekommt es eine schöne rot-gelbe Farbe.
  • Mit etwas Wasser ablöschen – gerade so viel, dass es cremig, nicht flüssig wird.
  • Die Bohnen hinzufügen und ein wenig mitköcheln lassen (die Bohnen können ruhig noch etwas roh sein und knacken beim Probieren).
  • Ggf. nochmal mit Zimt, Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Ganze vom Herd nehmen und beiseite stellen. 

Für den Reis:


  • Den Reis waschen und in einem großen Topf mit Wasser bedecken. Salz und etwas Alsan dazu. Kochen, bis der Reis bissfest ist, d.h. er ist außen schon etwas weich, aber knackt noch, wenn man draufbeißt.
  • Während der Reis kocht, Kartoffel(n) schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Reis in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
  • Den Boden eines Teflon-Topfes mit Wasser bedecken, einen EL Alsan dazugeben und schmelzen.
  • Safranfäden im Mörser zu Pulver verarbeiten. Ein fingerbreit warmes Wasser in ein Glas füllen und das Safranpulver darin auflösen und ebenfalls in den Topf geben. Dabei darauf achten, dass es insgesamt nicht zu viel Wasser wird.
  • Die Kartoffelscheiben auf dem Boden des Topfes verteilen. Dieser Schritt ist nicht zwingend. Es geht auch nur mit Reis, ohne Kartoffeln. Dann ergibt sich eine Reiskruste und keine Kartoffelkruste.
  • Nun immer abwechselnd eine Schicht Reis und eine Schicht von der Hackfleisch/Bohnenmasse auf die Kartoffeln geben. Aufschichten, bis der Topf voll ist. Die oberste Schicht sollte aus Reis bestehen.
  • Mit einem Kochlöffelstiel ein paar Löcher bis zum Boden des Topfes in den Reis pieken, damit der Dampf besser entweichen kann.
  • Den Deckel des Topfes mit einem Tuch umwickeln und den Reis bei schwacher Hitze (Stufe 1 bis 2) etwa eine Stunde garen. Der Topf kann ruhig ein bisschen „dampfen“.
  • Wenn der Reis fertig ist, den Topf vom Herd nehmen. Ein Tablett auf den Topf legen und den Topf „stürzen“. So entsteht der schöne „Ta dig“ (der Boden des Topfes).

Gheymeh Kadoo (Zuchini)

Das brauchst Du:


400g Seitan
(Fertig aus dem Biomarkt oder selbst zubereitet mit Seitanfix)

Oder

500g Sojachunks aus dem Asialaden

1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 mittelgroße Zuchini

2 große Kartoffeln
100 g gelbe halbe Kichererbsen
(Asiashop oder von Davert)

1 TL Kurkuma
1 TL Zimt
1/2 TL Safranfäden
getrocknete Limonen (limu amani)
1/2 bis 1 Tube Tomatenmark
ca. 1/2 l Wasser
Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer

3 große Tomaten

3 Kartoffeln

So geht’s:


  • Kichererbsen 1/2 Std. in Wasser einweichen.
  • Mit einem Messer zwei kleine Löcher in die getrockneten Limonen stechen. So kann das Aroma später beim Kochen besser in die Soße übergehen.
  • Zuchini waschen und der Länge nach in Scheiben schneiden. Die Scheiben beidseitig mit Salz bestreuen und für ca. eine 1/2 Std. ruhen lassen. Vor dem Braten abtupfen.
  • Seitan zubereiten und würfeln.
  • Alternativ: Sojachunks in Gemüsebrühe für 5 Minuten einweichen lassen.
  • Zwiebeln hacken.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb anbraten.
  • Knoblauch zu den Zwiebeln geben, kurz mitbraten und anschließend Seitan oder Sojachunks hinzufügen und anbraten.
  • Salzen und pfeffern.
  • Für die Farbe einen EL Tomatenmark hinzugeben und das Ganze noch eine Weile braten.
  • Mit Kurkuma und Zimt würzen.
  • Mit Wasser ablöschen (so viel, dass alles gerade bedeckt ist).
  • Safranfäden im Mörser zu Pulver verarbeiten. Ein fingerbreit warmes Wasser in ein Glas füllen und das Safranpulver darin auflösen und hinzugeben.
  • Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit dem restlichen Tomatenmark und den getrockneten Limonen ebenfalls hinzufügen.
  • Kartoffeln schälen, waschen, in kleine Streifen schneiden und in den Topf geben.
  • Nochmals mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Zimt abschmecken und das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 60-70 Minuten schmoren lassen.
  • Ab und zu umrühren, evtl. etwas Wasser zufügen.
  • In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und Zuchini von beiden Seiten goldbraun anbraten.
  • Tomaten halbieren und ebenfalls anbraten.
  • Die Tomaten und die Zuchini ca. 15 Minuten vor dem Servieren auf das „Khoresht“ (also das Essen) legen, damit die Aromen ineinander übergehen können. Man kann es natürlich auch alles am Ende auf dem Teller servieren. So mache ich das gerne!
  • Zum Schluss noch Kartoffeln schälen und und ich Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl zu „Pommes“ braten.
  • Ebenfalls auf dem Teller drapieren (siehe Bild!)

Mit Reis servieren.