Dolmeh Kalam (Persische Kohlwickel)

Das brauchst Du:
(für 4 Personen)

1 Wirsing
1 – 2 EL Gemüsebrühe
1/2 Päckchen Sojaschnetzel
1 Zwiebel
2 Tassen* Reis (ich verwende Basmatireis, ihr könnt aber auch jeden anderen Reis nehmen)
2 Tassen *halbe gelbe Schälerbsen (gibt es in Bioqualität von Davert oder in persischen Geschäften)
Sonneblumenöl
2 EL getrockneter oder gefrorener Dill
2 EL getrocknete oder gefrorene Petersilie
3 EL Tomatenmark
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Zimt
1 Dose geschälte Tomaten in Würfel

*1 Tasse ist bei mir eine normale kleine Kaffeetasse

So geht’s:

Vorbereitung:

  • Schälerbsen ca. eine halbe Stunde einweichen und dann mit etwas Salz in Wasser kochen, bis sie so weich sind, dass man sie durchbeissen kann. Wasser abschütten und die Erbsen beiseite stellen.
  • Parallel dazu den Reis wie gewohnt kochen. Ebenfalls beiseite stellen.
  • In der Zwischenzeit die äusseren Blätter des Wirsings entfernen und den Wirsing ganz waschen.
  • In einem großen Topf Wasser und etwa 1-2 EL Gemüsebrühe aufkochen und den Kohlkopf dann ca. 5 Minuten kochen, damit die Blätter weich und biegsam werden. Nach 5 Minuten den Herd ausschalten und den Kohlkopf für weitere 5 Minuten im Wasser lassen. Danach rausnehmen und die übriggebliebene Flüssigkeit für die Sojaschnetzel verwenden.
  • Sojaschnetzel mit der aufgefangenen Flüssigkeit einweichen (gerade so lange, dass sie noch etwas Biss haben). Flüssigkeit nach ca. 10 Minuten wegschütten. Beiseite stellen.
  • Die Zwiebel hacken.

Jetzt müssten wir alle Zutaten bereit haben und können loslegen!

  • Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Sojaschnetzel dazugeben und mit ca. 1/2 TL Zimt scharf anbraten.
  • Die fertig gebratenen Sojaschnetzel in eine große Schüssel geben. Den fertig gekochten Reis, die Erbsen, Petersilie, Dill (jeweils etwa einen TL behalten für die Tomatensoße), Tomatenmark und Zitronensaft hinzugeben und miteinander vermengen bis eine etwas klebrige Masse entsteht. Dabei darauf achten, dass die Reiskörner und die Erbsen nicht zermatschen.
  • Salzen und pfeffern und mit Kurkuma und ggf. noch ein wenig Zimt abschmecken.
  • Die Blätter des Wirsings müssten mittlerweile so weich sein, dass man sie falten kann.
  • Den Boden eines großen Topfs mit etwas Wasser füllen und mit einem großen Wirsingblatt bedecken.
  • Jeweils 1 Blatt vom Wirsing abschneiden und (je nach Größe des Blatts) 1 bis 2 EL von der Masse die Mitte des Blatts legen. Das Blatt nun zu kleinen Päckchen falten und mit der gefalteten Seite nach unten auf das Wirsingblatt im Topf legen. So weitermachen, bis alles aufgebraucht oder der Topf voll ist. Dabei können die Wirsingpäckchen ruhig gestapelt werden. Wer möchte, kann dazwischen immer wieder Wirsingblätter als „Etage“ verwenden. Bleiben Wirsingblätter übrig, können diese kleingeschnitten und weiterverwendet werden.Dazu gleich mehr.
  • Die Tomaten aus der Dose mit dem verbliebenen Dill und der Petersilie in eine Schüssel geben und mit etwas Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Die kleingeschnittenen Wirsingblätter können ebenfalls hinzugefügt werden.
  • Nun die Soße über die aufgestapelten Wirsingpäckchen geben. Dabei darauf achten, dass sich die Soße gut verteilt und auch bis ganz unten kommt.
  • Die Päckchen nun mit einem Teller abdecken und beschweren. Bei mir sieht das dann ungefähr so aus:

IMG_1214

  • Das Ganze nun bei schwacher bis mittlerer Hitze noch etwa 1 Stunde kochen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdampft, kann man an den Rändern ein wenig Wasser nachfüllen.
  • Wenn die Päckchen fertig gekocht sind, immer 2 bis 3 auf einem Teller platzieren, etwas Soße darübergeben und mit Weissbrot servieren.
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